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Das Plus im Blick

Von Anfang an haben wir bei EnviTec Zusatztechnologien erforscht, die den Nutzen von Biogasanlagen optimieren. Die Entwicklungsarbeit hat sich gelohnt: Als Technologieführer der Branche können wir Ihnen zahlreiche Zusatztechniken anbieten, mit denen Sie die Wertschöpfung Ihrer Anlage nochmals steigern. Hier einige Technologien im Überblick:

EnviTec Kreis-Dissolver

Mit dieser Anmischtechnik kann die Gasproduktion im Fermenter deutlich beschleunigt und dadurch eine höhere Gasausbeute erzielt werden. Im direkten Vergleich mit einer konventionellen Biogasanlage, die mit einem Rotacut-Zerkleinerer ausgerüstet ist, liefert die mit einem Kreis-Dissolver ausgestattete Anlage einen Gasmehrertrag von durchschnittlich 9 %, bei nahezu gleichbleibendem Eigenbedarf an Strom (3,89%) im Vergleich zur konventionellen Anlage (3,87 %).

Die Vorteile auf einen Blick:

  •   Substrateinsparung durch höhere Gasausbeute
  •   Höhere Fermenterauslastung durch kürzere Verweilzeiten
  •   Einsparung von Rührwerksleistung im Fermenter
  •   Bessere Steuerung des Fermenters durch schnellere Gasverfügbarkeit
  •   Stabilerer Anlagenbetrieb, damit geringere Gasverluste, höhere BHKW-Auslastung
  •   Minimierung von Sinkschichten im Fermenter

EnviTec Heatbox

Per Power-to-Heat (P2H), also der Umwandlung von Strom in Wärme, komplettiert die HeatBox Betreibern die Vorteile des Regelenergiemarkts. Die Leistung eines BHKW kann durch P2H und der daraus entstehende Wärme sinnvoll im jeweils vorhandenen Fernwärmenetz eingesetzt werden.

Die Vorteile der Heatbox kurz und bündig:

  • Erzeugte Leistung kann zu 100 Prozent im Sekundärregelmarkt platziert werden
  • Betreiber profitiert von den wirtschaftlichen Zusatzerlösen
  • Schont die Umwelt: denn gleichzeitig wird die erzeugte Wärme in einem vorhandenen Fernwärmenetz oder bei internen Wärmeverbrauchern eingesetzt

Hygienisierung von industriellen Inputstoffen

Biogasanlagen können mit unterschiedlichsten Inputstoffen betrieben werden. Wenn in einer Biogasanlage auch Industrieabfälle zum Beispiel aus der Lebensmittelindustrie, sogenannte Co-Fermente, eingesetzt werden, müssen diese oft zunächst hygienisiert werden. Die Bedingungen für eine Hygienisierung werden durch die EG-Hygieneverordnung 1774/2002 des Europäischen Parlaments geregelt.

Die Technik:

Die Hygienisierung erfolgt in geschlossenen, hochwertigen Edelstahlbehältern, die wärmegedämmt und mit Blech verkleidet sind. Bei diesem Prozess wird das Material für mindestens eine Stunde auf über 70°C erhitzt, um Keime und Bakterien abzutöten. Hierfür werden Doppelrohrwärmetauscher eingesetzt, wo mit Hilfe von Heißwasser im Gegenstromprinzip die Materialien erhitzt werden. Das benötigte Heißwasser wird vom BHKW zur Verfügung gestellt. Nach Erreichen des Sollwerts von 70°C wird das Material für mindestens eine Stunde im Haltebehälter gelagert. Im Anschluss wird das hygienisierte Material mittels einer Pumpe mengengesteuert in den Mischbehälter bzw. Gärrestspeicher gefördert. Die Menge und die Mischungsintervalle können über die zentrale Steuerung eingestellt werden. EnviTec Biogas liefert und installiert die komplette Hygienisierungseinheit und bindet diese in die Steuerung ein, so dass jederzeit ersichtlich ist wie der jeweilige Arbeitsstand der Hygienisierungsbehälter ist.

Ihr Ansprechpartner

Stephan Stiens

Stephan Stiens

Geschäftsführer
EnviTec Service GmbH & Co. KG

+49 (0) 4442 8016 7400
+49 (0) 4442 8016 97400
s.stiens@envitec-biogas.de