Starker Partner in bewegten Zeiten

Videokonferenzen, Homeoffice, geteilter Schichtdienst: Corona hat Arbeitgeber und Arbeitnehmer weltweit auf die Probe gestellt. Das Team der EnviTec Biogas-Unternehmensgruppe hat die Herausforderung angenommen und zieht durch sämtliche Abteilungen ein positives Resümee – trotz der initialen Einschränkungen. 

„Der Austausch unter Kollegen ist durch Corona intensiver geworden“, sagt Henrike Wernsmann. Die 43-jährige arbeitet als Angestellte im Bereich Human Resources bei EnviTec und tauschte sich während der Corona-Zeit per „Teams“ mit den Kollegen aus. Auch Sascha Hermann nutzte das Konferenzprogramm und wird es auch künftig einsetzen, selbst wenn keine Kontaktbeschränkungen mehr vorgeschrieben seien: „Es spart einfach Zeit und man ist dennoch im persönlichen Gespräch und sieht einander“, so der Projektplaner. Je nach Aufgabengebiet waren die 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EnviTec-Gruppe in Lohne und Saerbeck im Homeoffice, alleine im Büro oder aber nach enger Absprache mit dem Kunden, vor Ort auf den Anlagen.

„Dort, wo Personalengpässe aufgrund von Corona gemeldet wurden, griffen wir zudem unseren Kunden unter die Arme“ so Martin Brinkmann, Geschäftsführer des EnviTec Service-Segments. „Auch in Krisenzeiten konnte wir unseren Kunden zeigen, dass wir starke Partner sind und unterstützen, wo wir können“, so der Service-Chef. So wurde der Schichtdienst im Lager in eine Früh- und Spätschicht aufgeteilt, Postschleusen zwischen den insgesamt fünf Sektionen des Service eingerichtet und Prozessabläufe für die Kreditorenbuchhaltung durchweg digitalisiert. „Das bleibt auch so“, sagt Brinkmann, genau wie die Abhaltung von Video-Konferenzen, die vor allem Zeit und damit auch Kosten sparen. Insgesamt habe die Pandemie gezeigt, dass EnviTec krisenfest sei und es selbst auf Baustellen nach einer Zeit der Schließung wieder weiter gehen konnte. „Vor allem im Bereich der Materiallieferungen haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit wir in der aktuellen Phase der Lockerung umgehend mit den Arbeiten beginnen können“, berichtet Christian Ernst, Geschäftsführer der französischen EnviTec-Niederlassung, die aktuell 10 Baustellen parallel betreut. Die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften besteht natürlich weiter – „auch wenn die momentanen Lockerungen unser Arbeiten erleichtern, müssen wir dennoch weiterhin achtsam sein, zum Schutze unserer Mitarbeiter und Kunden“, mahnt Martin Brinkmann. Sicher sei jedoch, dass man gestärkt aus der Krise hervor gehe und die Unternehmenswerte eines nachhaltigen Miteinanders, Sicherheit, Flexibilität und Qualität mehr als bestätigt sehe.